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QUEENSRYCHE- 'American Soldier'

Band: QUEENSRYCHE
Medium / Titel: American Soldier
Vö: 27.03.2009
Label: Warner

TOUR:
15.06. München - Metropolis
16.06. Stuttgart - Longhorn
17.06. Berlin - Columbia Club
18.06. Saarbrücken - Garage
19.06. Hannover - Capitol
22.06. Düsseldorf - Stahlwerk
23.06. Langquaid - GATE music hall
24.06. (CH) Pratteln - Konzertfab. Z7

RADIOPROMOTION
Single "If I Were King" digital VÖ: 13.03.2009 - im MPN ab 27.02.2009

„…und manchmal verlieren die Leute den Blick dafür, wo wir herkommen. Sie sitzen im Schoß ihres Luxus-lebens in einem Land, das auf über dreieinhalb Millionen Toten gegründet wurde…“

So lautet der Anfang der American Soldier-Saga.
Jetzt stehen die Tourdaten zu dem auf 65 gecharteten Album.

Es ist das wahrscheinlich mutigste Statement, das QUEENSRŸCHE in ihrer bisherigen Geschichte abgegeben haben.

„Wir haben mit dem, was American Soldier werden sollte, direkt nach der Fertigstellung von Operation Mindcrime II begonnen“, erläutert QUEENSRŸCHE-Frontmann und Visionär Geoff Tate. „Der gesamte Prozess hatte seinen Anfang mit einer Unterhaltung, die ich mit meinem Dad führte. Er hatte eine Karriere beim Militär gemacht, war mit den Marines in Korea und diente 1968 bei der Air Force in Vietnam. Seit ich denken kann, war er bei der Luftwaffe - ich wurde auf einer Basis in Deutschland geboren - und als er ausschied, nahm er einen Job bei der Navy an. Er hatte vorher nie über seine Kriegserlebnisse gesprochen, und ich habe mein ganzes Leben lang Fragen gestellt, auf die ich nie eine Antwort erhalten hatte. Erst in den vergangenen Jahren begann er darüber zu sprechen, und ich nahm eines unserer Gespräche auf. Das war der Anfang…“

American Soldier ist mehr als ein Konzeptalbum - es ist das Statement einer Mission, die Offenbarung einer Absicht und ein Appell an die Fähigkeit, Verständnis zu entwickeln. Es ist nicht politisch: „Viele Leute zeigen eine Tendenz, politische und soziale Fragen zu verwechseln. Dieses Album ist nicht im Mindesten politisch“, betont Tate. „Es ist eher ein Statement der Soldaten. Was sie erlebten und wo sie sich jetzt sehen. Ich hoffe, das Album bringt sie dazu, miteinander zu sprechen und eine Verbindung zu schaffen, die wichtig zwischen Menschen ist.“

Tate interviewte Dutzende von frisch Eingezogenen und Veteranen, von denen die ältesten bereits im Zweiten Weltkrieg waren und die jüngsten gerade im Irak sind. Alle amerikanischen Kriege dazwischen sind ebenfalls vertreten. Für einen Künstler, der es eigentlich gewohnt ist, aus persönlicher Erfahrung zu schöpfen, war der Prozess, die Texte zu American Soldier zu schreiben, natürlich eine immense Herausforderung: „Das war wirklich eine der größten Aufgaben in meiner Karriere als Texter, zumal ich selbst in den Songs gar nicht auftauche. Es geht nicht um mich und nicht darum, wie ich mich fühle. Es interpretiert Geschehnisse aus der Perspektive der Soldaten und bringt ihre Worte in eine lyrische Form, und das so ehrlich wie es mir möglich war.“

„Ich bin auf der künstlerischen Ebene sehr glücklich mit dem Album. Ich glaube, wir haben gesagt, was wir sagen wollten, und das auf eine respektvolle Art den beteiligten Personen gegenüber“, führt er weiter aus. „Ich hoffe, dass die Menschen darüber reden und diskutieren werden, und dass es einigen Leuten gegen den Strich geht, denn das ist es, was Diskussionen anregt. Das ist, was Kunst leisten sollte.“

American Soldier wurde von Geoff Tate und Producer Jason Slater geschrieben und entstand gemeinsam mit Drummer Scott Rockenfield, Kelly Gray und Damon Johnson. Nach Operation Mindcrime II kehrte Slater mit derselben Energie und dem selben kreativen Input zurück, der dazu beitrug, dass Operation Mindcrime II 2006 Platz 14 der Billboard-Charts erreichte und in der ersten Woche mehr als 40.000 Exemplare verkaufte. Operation Mindcrime II war seit Promised Land (1994) der höchste Charteinstieg für die Band, wobei Operation Mindcrime (1988) und Promised Land mit Platin ausgezeichnet wurden und jeweils mehr als eine Million Alben allein in den USA verkauften. Nur Empire (1990) hatte noch größeren Erfolg und erhielt dreifaches Platin. Die ersten drei Alben, Queensrÿche (1983), The Warning (1984) und Rage For Order (1986) erreichten Gold und verkauften jeweils mehr als 500.000 Exemplare.

Zum ersten Mal wurden alle Gitarren auf American Soldier von Michael Wilton eingespielt.
Mit dem Album führen QUEENSRŸCHE ihre Vision fort und bringen ihre Karriere ein gutes Stück voran. Wie Geoffs Vater im Intro so eindrucksvoll sagt: „Man erntet, was man sät.“

© WMGG/Paul Gargano/ Übers.: tbe 02-09

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