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OMEGA- 'Greatest Performances'

Band: OMEGA
Medium / Titel: Greatest Performances
Vö: 20.04.2012
Label: Edel:Kultur
Anlässlich ihres 50. Geburtstages veröffentlichen sie nun mit dem Live-Doppelalbum „Greatest Performances“ ein besonderes Best-Of-Album in Omega-Tradition.
Die Doppel-CD ist ein Zusammenschnitt aus den Set-Listen der 1990er und 2000er ausverkauften Konzerte im Nep-Stadion (heute Puskas-Ferenc Stadion) in Budapest. Die Band ist seit jeher Garant für überwältigende Live-Auftritte, die Musiker gelten als Perfektionisten, die alles für eine adäquate Umsetzung der Studioproduktionen leisten. So machen die Live-Versionen von „Greatest Performances“ neu vertraut mit mächtigen Hard-Rock-Brechern, elegischen Balladen, mit elektronischen Space-Rock-Hymnen und Tanzflächen-Abräumern einer langen Karriere. Janos Kobor wechselt zwischen schneidender Schärfe und zärtlichem Locken, Ferenc Debreceni trommelt auf unnachahmlich variable Weise. Tamas Mihaly zieht stoische Basslinien, György Molnar und Laszlo Benkö liefern sich lustvolle Instrumental-Duelle.
Ergänzt wird das Live-Doppelalbum „Greatest Performances“ durch die
50 Jahre- Jubiläumstour.
„OMEGA-Rhapsody-Tour 2012“, die nach zahlreichen ungarischen Städten Leipzig (10.05.), Suhl (11.05.), Dresden (12.05.) und Berlin (17.08.2012) erreichen wird. Auf der Tour wird die Band live mit symphonischem Orchester unterwegs sein und die deutsche Fangemeinde kann etliche der Songs im klassischen Gewand gehüllt erleben.
Live
10.05. Leipzig - Gewandhaus
11.05. Suhl - Congress-Centrum
12.05. Dresden - Kulturpalast
17.08. Berlin - Zitadelle
Am 07.04.2012 ist Janos »Mecky« Kobor im MDR Fernsehen als Gast in der TV- Sendung »Die große Jubiläums-Show« zum 50 Bühnen-Jubiläum von Frank Schöbel. Er wird mit ihm, den gemeinsamen Erfolgstitel »Schreib es mir in den Sand« im Duett in deutscher Sprache singen.
Ihre Band-Historie ist nur ein paar Wochen kürzer als die der Rolling Stones. Am 23.9.1962 spielen Omega ihr erstes Konzert an der Technischen Hochschule Budapest, hervorgegangen aus zwei Schülerbands, in denen Sänger Janos „Mecky“ Kobor und Keyboarder Laszlo „Laci“ Benkö aktiv sind. Bassist Tamas „Misi“ Mihaly stößt 1967 dazu, Gitarrist György „Elefant“ Molnar 1968, Schlagzeuger Ferenc „Ciki“ Debreceni 1971.
Aus einer frühen Plattenproduktion in England - Sänger Janos Kobor muss vorfristig zurück wegen seines Examens - entsteht die Rarität „Omega - Red Star From Hungary“ mit Gesang von Bassist Mihaly. 1970 feiert die Band ihren internationalen Durchbruch mit „Gyöngyhaju lany“ (“Perlenhaariges Mädchen”). Der Song bringt Festivalpreise, wird in der Version „Schreib es mir in den Sand“ für Frank Schöbel ein Hit und liefert zweieinhalb Jahrzehnte später noch den Scorpions die Vorlage zu ihrem Erfolg „White Dove“.
Omega übersteht 1971 sogar den Ausstieg ihrer wichtigen Autoren Gabor Presser und Anna Adamis. Als die ungarische Plattenfirma daraufhin die Produktion einer weiteren LP verweigert, weil sie nicht an den Erfolg glaubt, helfen sich die Musiker kurzerhand selber: Sie schneiden Konzerte mit und veröffentlichen das Live-Album „Elö Omega“ im legendären Aluminiumcover. Es wird eines der Erfolgreichsten der Ostrock-Geschichte.
So gelten Omega in den 70er und 80er Jahren im ganzen Ostblock als die Rockband diesseits des Eisernen Vorhangs schlechthin. Zu ihren Konzerten im Budapester Kis-Stadion, den Open Airs am Balaton pilgern jedes Jahr Tausende Fans aus Polen, der Tschechoslowakei und Ostdeutschland. Omega touren regelmäßig durch den Westen, veröffentlichen ihre Platten parallel in englischen Versionen. Die kommerziell Erfolgreichste, „Time Robber“ von 1976, findet allein in Westdeutschland rund 250.000 Käufer. Die vielfach mit Gold und Platin dekorierten Platten kommen weltweit auf eine Gesamtauflage von 50 Millionen.
Mag es die Band mittlerweile etwas ruhiger angehen lassen, sich auch der Musikgeschmack im Laufe der Jahrzehnte geändert haben - rare Konzerte von Omega etwa 2005 in Landsberg bei Halle, 2006 in Berlin, 2007 in Dresden, 2009 in Leipzig und 2011 in Halle/Saale - beweisen nachdrücklich ihre ungebrochene Popularität.
Auf die Frage übrigens, wann Omega aufhören wird, antwortet Janos Kobor: “...nicht vor den Rolling Stones.” |
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